Das ist die neuste Ausgabe unseres sporadisch
erscheinendes Heftchen „Ponyexpress“.
Je nach Browser kann das Layout etwas wirr
erscheinen, aber ich hoffe man kann die wichtigsten Neuigkeiten –und auch einige
private Vorkommnisse (!) unserer Mitglieder, noch erkennen.
Viel Spass beim Lesen!
Steckbrief:


Flicka Habt Ihr
auch etwas zum Veröffentlichen? Dann meldet Euch bitte bei mir: Cäcilie
Rath, Strasse der Jugend 35, Pessin, Tel.:85115.

Bankverbindung: Konto 381 001
261 0, BLZ 160 500 00 (Mittelbrandenburgische Sparkasse)
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Ist
der Rad–Weg auch
ein Reit–Weg???!?
Es ist noch nicht
so lange her, da wurden dem Platten-weg seine Platten weg- genommen, -und uns Reitern
blieb oft nichts anderes übrig, als mit einem beherzten Sprung in den Graben
vorlieb zu nehmen, um den Monster-LKW´s auszuweichen.
Das hat jetzt ein
Ende: Da wo früher der alte Plattenweg war.
mit seinem idyllischen Grünstreifen für barfuß laufende Vierbeiner, - ist nun ein durchgeteerter, breiter Strei-fen
namens „Fahrradstrasse“, bzw. sogar „Fahrradallee“, wegen der Bäume
(natür-lich). Soweit, so gut, jetzt das Problem:

Im
Amtsblatt Nr.12, des Amtes Friesack
ist folgende Verfügung durch
Amtsdirektor Beckmann zu lesen. „Nach § 8 Abs.2 Brandenburgisches
Straßengesetz“ (...) „wird mit Wirkung der Bekanntgabe im Amtsblatt 12“ (...)
„die Widmung“, (…) “ mit der Maßgabe eingeschränkt, dass dieser
Streckenabschnitt dem Radfahrverkehr vorbehalten ist (Fahrradstrasse, land- u.
forstwirtschaftlicher Verkehr frei).“
Jetzt ist aber mein
Esel leider nicht aus Draht und grüne Nummernschilder trägt er auch nicht. Was
sollen wir tun?
Das Gesetz spricht hierzu klare Worte. Die
Straßenverkehrsordnung schreibt vor: „Reiter dürfen nicht auf Fahrradwegen
oder Gehwegen reiten. Dasselbe gilt für das Führen von Pferden.“
Noch ist die 4-
wöchige Frist nicht abgelaufen, in der man gegen o.g. Verfügung Wi-derspruch
einlegen kann. Denn ich denke, nicht nur Fahrradfahrer, sondern auch
Pferdesportler sind ein ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor, den man bei der
„touris-tischen Erschließung“ nicht außen vor lassen sollte. So ist
beispielsweise in der Ge-markung von Neustadt/ Dosse ein neuer Radweg eingeweiht worden, der auch zur gemeinsamen
Nutzung mit Reitern und Pferdefuhrwerken freigegeben worden ist

Was meint Ihr zu dem Thema? Schreibt mir
Eure Meinung: Petercilie@hotmail.de,
bzw. an die Strasse der Jugend 35 in Pessin.

9. November Pferdemarkt in
Neurupin. Genauer Ort ist ausgeschildert.
16. November Karnevalsumzug
in Pessin
14. –17.
November 2002 HIPPOLOGICA,
Pferdemesse mit C.H.I. int.Reittunier, Berlin Messehallen am Funkturm
Wer
fährt hin und könnte andere mitnehmen?
? Dezember Weihnachtsfeier,
Wer kann uns einen Raum zur Verfügung stellen? Wer hat Lust die Organi-sation
zu übernehmen? Meldet Euch bitte!!!
29. Dezember gemütlicher Glühweinritt nach Wagenitz, naturlich auch gern mit Kutsche.
Ab jetzt: Jeden letzten Dienstag im
Monat STAMMTISCH im Pessiner Luch; So gegen 20.00 Uhr nach der Reitstunde.

Auf der letzten Seite wollen wir in Zukunft immer einen Steckbrief
eines Vereinspferdes abbilden. Deshalb: Schnell das eigene Pferd
fotografieren und mit einer kurzen Beschrei-bung an die Straße der Jugend
35, in Pessin schicken, bzw. Petercilie@hotmail.de
WANTED

Fohlenschau
Wie ihr sicher
wisst, züchtet Vereinsmitglied Sabine Meske in Kamerun Reitponies. Ihr
Zuchthengst Gladstone hat, wie auch im letzten Jahr, dieses Jahr wieder
vollen Einsatz gezeigt und zwei
wunderbare Fohlen gezeugt. Mit seiner Stute Galina hat er die kleine
Schimmelstute Gaia und mit seiner anderen Stute Gina hat er das ebenfalls weiße
Stütchen Giulia „zum Leben erweckt“. Ja, und da die beiden sehr schön vom
Aussehen und auch vom Bewegungsablauf sind, haben wir uns am 28.07.2002 auf den
Weg nach Tremsdorf (Nähe Potsdam) zur Landesschau (Stuten und Fohlen) gemacht. Nachdem Anne Galina und natürlich
auch das Fohlen vorgestellt hat, kam ich dann mit Gina und ihrer Tochter Giulia
dran. Die Richter waren begeistert und die Fohlen konnten sich unter großer Konkurrenz
auf den 1. (Gaia) und 2. (Giulia) Platz vorschieben. Gaia wurde Gesamtsieger
(!!!) aller Fohlen.
Mit Gaia sind wir dann am 29.09.2002 nach Grasleben zum Bundeschampionat von Fohlen und Stuten gefahren. Nach 3 Stunden Fahrt kamen wir an und Anne und ich wurden sofort von einer Dame angesprochen, ob wir denn beim Jugendzüchter-Wettbewerb mitmachen würden. Da wir das schon vom letzten Jahr kannten, sagten wir natürlich auch zu. Nachher noch mehr dazu, jetzt aber wieder zurück zum Fohlen. Als wir an der Reihe waren, Galina und Gaia vorzustellen, waren wir ganz schön aufgeregt. Da haben uns plötzlich alle angeschaut. Ich musste Gaia führen, die das alles ja nun gar nicht kannte, Applaus und Fotos machen und so. Aber sie hat sich so verhalten, wie es sich für einen „Champion“ gehört, nämlich ganz lieb und
ruhig. Sie hat sich von ihrer besten Seite gezeigt, als sie neben ihrer Mutter frei traben sollte. Sie wurde zwar leider nicht 1. aber dafür 2. und damit zum „Vizechampion“. Hört sich gut an, oder?
So und jetzt zum
Jugendzüchter-Wettbewerb. Nachdem Anne, ich und noch 14 andere Mädels einen
Fragebogen zum Thema „Pferde“ ausgefüllt hatten, mussten wir noch einmal ein
Pferd vorstellen. Bei uns musste Galinchen herhalten. Als wir unsere Runden
gezogen hatten und den Richtern den Stammbaum von Galina vorstellten (den wir
in 5 Minuten gelernt hatten) warteten wir gespannt auf das Ergebnis. Und dann
war es soweit: Anne belegte den 2. Platz und ich den 3. Für Anne gab es einen
Führstrick und für mich gab es eine weiße, gummierte Satteldecke. Dann fuhren wir
nach einem langen, aber erfolgreichen Tag zurück nach Kamerun und luden unseren
„Vizechampion“ (ach, ich sag das Wort so gerne!!!) und ihre Mutter ab und
brachten die beiden zurück auf die Weide.
Ihr könnt ja mal
auf www.gestuet-kamerun.de gucken. Da seht ihr die Fohlen.
Vivian Streich
Reiterurlauben)und einer chaotischen Geländebesichtigung am Freitagabend waren wir auf ein Riesenchaos schon gefasst. Und wie sollte es anders sein, als wir ankamen konnte und uns tatsächlich noch keiner sagen welche Startnummern Sabine und ich haben sollten, geschweige denn, wann wir starten sollten(vorher waren die Startzeiten nämlich auch schon x-mal verschoben worden). Irgendwann kam dann die Zeiteinteilung und wir konnten anspannen. Die Dressur klappte sowohl bei mir auch als bei Sabine ganz gut. Danach folgte das Geländefahren. Ich schwang mich auf den Kutschbock und nahm diesmal Birgit als Groom mit, denn Susanne war im Urlaub. Im ersten Hindernis riss ich dann zwar fast einen Pfahl um(Vivian hörte das Knacken noch 100m entfernt), aber sonst verlief es ziemlich gut. Danach ging es dann erstmal nach Hause, denn das Hindernisfahren fand erst am Sonntag statt. Am Abend fuhren wir dann noch mal zur Siegerehrung nach Gräningen. In der Dressur belegte ich den 4.Platz und im Gelände den 2.
Am nächsten Tag fand dann das Hindernisfahren statt(wieder mal mit über eine Stunde Verspätung).Hier warf ich leider einen Ball runter, sodass ich auf dem 4.Platz landete und in der Gesamtwertung Dritte wurde. Sabine war mit Garfield nur eine Zehntelsekunde zu langsam und warf mit Gizmo ein Bällchen ab, sodass sie keine Platzierung erreichte.
Das dritte Turnier endete für mich recht erfolgreich. Ihr denkt jetzt vielleicht in Gräningen ist es super chaotisch. Aber man muss bedenken dass es das erste richtige Fahrerturnier war und auch viele Reitprüfungen ausgeschrieben waren. Das ganze Personal und die Helfer hatten also eine Menge zu tun, weswegen es wohl so ein durcheinander gab. Trotzdem hat das Turnier, wie alle anderen, viel Spaß gemacht.
Vielleicht wäre Kutsche fahren auch was für euch?
Anne Vierjahn
Sprüche:
Trägt der Reiter Nadelstreifen, will er
nicht zum Striegel greifen.
Schaut der Schmied dem Pferd ins Maul, ist
am Schmied oder beim Pferd was faul.
Warum heißen wir „Reit-
& FAHRverein“?
Tja, das habt ihr euch vielleicht auch schon gefragt. Alle reiten doch nur, oder? Das denkt ihr! In Wirklichkeit gibt es unter uns auch Fahrer. Genauer gesagt Fahrerinnen(mit Ausnahme von Herrn Plümecke, den wir natürlich nicht vergessen wollen). Sabine Meske und Susanne Schröder fahren nämlich auch schon lange Kutsche und haben es geschafft mich anzustecken und nicht nur auf´s Pferd sondern auch „hinter´s“ Pferd zu kriegen. Seit diesem Frühjahr fahre ich nun also auch Kutsche. Und da ich langsam etwas Übung bekam und es mir Spaß machte, beschlossen wir, dass ich an drei Einsteiger-Turnieren teilnehmen sollte.
Dort muss man eine Dressurprüfung, ein Hindernisfahren und ein Geländefahren mit Geländehindernissen bewältigen.
Das erste Turnier fand am 30.08. in Neubeeren statt. Dort wurde ich, nach kleineren Komplikationen, in der Dressur vierte und im gut gelungenen Hindernisfahren erste. Nach dem Geländefahren rutschte ich dann vom ersten auf den vierten Platz in der Gesamtbewertung. Alles in allem waren wir aber super zufrieden, da es schließlich das erste Turnier war. Und vielleicht sollte noch gesagt werden, dass meine Konkurrenten alle schon das Fahrabzeichen bestanden hatten- wie es auch auf den nächsten Turnieren sein sollte. Mit der blauen Schleife am Rückspiegel erreichten Susanne, Birgit und ich abends dann wieder das Gestüt.
Das zweite Turnier folgte dann gleich am nächsten Wochenende, also am 08.09., in Brieselang. Diesmal sollten auch Sabine Zweispännig und Susanne Einspännig mitfahren. Ich fahre übrigens immer Einspännig mit Gizmo unserem Schimmelpony.
Hier war das Starterfeld wesentlich größer als beim letzten Mal, also die Chancen auf eine Platzierung dementsprechend geringer. Aber dabei sein ist schließlich alles.
Also fuhr ich frohen Mutes mit Susanne als Beifahrerin an den Start. Diesmal landete ich in der Dressur und im Hindernisfahren in der Mitte von 20 Startern und Starterinnen. Im Gelände rutschte ich knapp an einer Platzierung vorbei und beendete den Tag somit im guten Mittelfeld. Sabine landete im Mittelfeld der Zweispänner-Dressur mit Gizmo und Garfield und Susanne rutschte mit Garfield im Einspänner-Wahlhindernisfahren knapp an der Platzierung vorbei. Dann ging´s, trotzdem zufrieden und mit Vorfreude auf das nächste Wochenende/Turnier, wieder nach Hause.
Am darauf folgenden Wochenende(14./15.09.)machten wir uns wieder einmal mit Geschirr, Hänger und zwei Pferden auf den Weg. Diesmal führte uns dieser nach Gräningen bei Rathenow. Auf Grund schlechter Erfahrungen von
Vivian und mir(wir waren dort ab und zu bei Reitstunden und
Das leidige Thema...
...wir wissen alle, dass das Geld nicht auf
den Bäumen wächst, jedoch wird auch unser Verein zur Kasse gebeten (bspsw.
durch den Landessportbund) und dies hat zur Folge, dass er bei einigen
Mitgliedern in Vorlage treten musste.
Wir haben in der
letzten Jahreshauptversammlung beschlossen, dass der 31. März 2002 letzter
Termin für unsere Beitragszahlungen sein sollte. Die wenigsten
haben sich leider an diesen Stichtag gehalten. Ganz dringend:
Bitte die noch nicht gezahlten Mitgliedsbeiträge bis spätestens Ende November
2002 bezahlen!
Folgende Mitglieder
haben den Beitrag bereits gezahlt: (möglich, dass einige wegen
Terminüberschneidung hier nicht mitaufgeführt sind.): Diana Mang, Sabine Meske,
Susanne Schröder, Vivien Streich, Katrin Müller, Josephine Pritzkow, Anne
Vierjahn, Birgit Quader, Peter u. Cäcilie Rath, Harald Siedler, Cordula Lange.

Unsere Vereinsreitsunden finden
jeden Dienstag ab 18.00 Uhr auf dem Vereinsreitplatz statt. Seit Neustem
sogar unter Flutlicht !!! Die Reitstundentermine bei Sabine Meske, auf dem
Reitponygestüt in Kamerun müssen mit Harald abgesprochen werden.
Unser neues Mitglied Conny ist von unserem neuen
Reitgelände derartig angetan, dass sie während eines abendlichen Ausrittes
begann, den schönen Pessiner Boden einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.
Da sie dabei nicht gestört werden wollte, schickte sie ihr Pferd derweil schon
mal allein nach hause....
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Tragisch:
Serie der Selbstmordversuche reist nicht ab! Lina´s neue hübsche Stute hat
erneut mit einem Sprung auf spitze Holzstangen versucht sich das Leben zu
nehmen, - gerade nachdem die langen Narben der letzten Attacke begannen
vollständig auszuheilen.
Spielen
hier unverarbeitete Kindheitserlebnisse eine Rolle? Ist sie dem Druck, der
durch Lina auf sie ausgeübt wird, nicht gewachsen? Oder ist die unerfüllte
Liebe zu Capi der Hintergrund?

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Das alte
Thema. Pferde ohne Pass dürfen nicht trans-portiert u. behandelt werden und
müssen im Falle ihres Todes kos-tenpflichtig als Sondermüll entsorgt werden!
Spezielle Beauftragte und Tierärtzte dürfen den Pass beantragen
(kostenpflichtig), die FN oder andere Institute stel-len ihn dann aus (Kosten:
etwa € 50,-). Wer braucht noch einen Pass für sein Pferd? Man könnte durch
einen Sammeltermin die Kosten etwas reduzieren. Wenn ihr Interesse habt meldet
Euch bitte bei mir. Formulare für den Equidenpass liegen auch bei mir. Cäcilie
(Zeichnungen: Lina)
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Juhuuhhh! Wir können jetzt Hüpfen!!
3 schicke weiße Kavalettis, 2
verzinkte Ständer, nebst zugehö-riger Stangenauflagen, sowie 6 schwarz- und
rot-weiss gestreifte Stangen, stehen jetzt bereit, um uns im Weg zu liegen.
Vergangene
Woche hat Harald die Hürden bei der Firma KÖPP Hindernissbau in Neustadt – die
sich als die günstigste herausstellte – geholt, und zur wettergeschützten
Lagerung bei uns in den Kuhstall gebracht, wo sie jederzeit gerne zu
besichtigen sind.
Ein Dank
an die Gemeinde in Friesack, die uns durch ihre Spende von € 250,- diese
Anschaffung ermöglicht hat.